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"Im Zuge von Wartungsarbeiten an der Glockenanlage in der Kirche von Höhenberg brach ein Brand im Turm aus. Eine Person wird vermisst, mehrere Gasflaschen sind noch im Turm! Schaulustige verursachten vor der Kirche einen Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person!", so lautete die Übungsannahme bei der Atemschutz Unterabschnittsübung in Höhenberg am 22. April 2022.

Über eine enge, steile Treppe mussten sich die Atemschutztrupps unter "Null-Sicht" in den Glockenturm vorarbeiten um die vermisste Person zu retten und die Gasflaschen zu bergen. Zeitgleich übten die Floriani mit dem hydraulischen Rettungsgerät der FF Eichberg an einem Unfallfahrzeug.
"Der Brand von Notre Dame vor fast genau zwei Jahren brachte mich auf die Idee zu dieser Übung", erklärte Kommandant OBI Gerald Bauer bei der Nachbesprechung: "Natürlich ist das Ausmaß unserer Kirche ein anderes aber jährlich werden bis zu zwei Mal Wartungsarbeiten im Glockenturm durch eine Fachfirma durchgeführt. Teilweise auch mit Schweiß und Lötarbeiten im Turm. Das Szenario ist somit denkbar."
Die eingesetzten Atemschutztrupps waren von dem "etwas anderen Übungsobjekt" sichtlich begeistert. Die künstliche Verrauchung und die enge und steile Struktur waren eine große Herausforderung.
Auch Unterabschnittskommadant HBI Markus Haumer und Abschnittskommandant-Stellvertreter ABI Dominik Krenn machten sich ein Bild der Übung. Der O-Ton: Eine außergewöhnliche und sehr gut ausgearbeitete Übung nach zwei Jahren coronabedingtem "Übungs-Notbetrieb".