• FF_Unterlembach
Bereits seit einigen Tagen warnten verschiedenste Wetterdienste vor dem bisher stärksten Sturmereignis des Jahres: Das Sturmtief "Ylenia" breitete sich von der Ostsee über weite Teile Europas aus und streifte dabei auch Österreich. Das Waldviertel und damit auch der Bezirk Gmünd war dadurch stark betroffen.

Über 120 Frauen und Männer von rund 20 Feuerwehren des Bezirks waren bei knapp 30 Einsätzen insgesamt zirka 150 Stunden eingesetzt. Neben zahlreichen umgestürzten Bäumen mussten die Floriani auch herabhängende Äste von Bäumen entfernen oder Dachziegel wieder einhängen. Im Laufe des Tages standen die Feuerwehren Hoheneich und Gmünd bei zwei Verkehrsunfällen mit mehreren beteiligten Fahrzeugen im Einsatz. Gesamt betrachtet verlief der Tag für die Einsatzkräfte aber glimpflich, wie Bezirkskommandant Erich Dangl berichtet: "Alle eingesetzten Feuerwehrmitglieder konnten wieder gesund und unverletzt in ihre Feuerwehrhäuser einrücken. Gerade bei großflächigen Sturmereignissen kann es immer wieder zu gefährlichen Situationen mit umstürzenden oder verspannten Bäumen kommen. Unsere Mitglieder sind auf diesem Gebiet sehr gut geschult und können Gefahrensituationen rechtzeitig erkennen."

Für die Nachtstunden und den folgenden Tag ist mit einer Entspannung der Situation zu rechnen. Die Feuerwehren sind dennoch dabei ihre Geräte zu warten und sich für die nächsten Einsätze vorzubereiten.