• Blutspendenrettetleben
Appell des Landesfeuerwehrkommandanten:
"Geht bitte Blutspenden, die Lager leeren sich!"

Nicht nur, dass uns der Coronavirus derzeit in die Knie zwingt, droht nun auch eine gefährliche Verknappung der Blutreserven. Die Lager leeren sich von Stunde zu Stunde. Aus diesem Grund richtet das Rote Kreuz Niederösterreich einen dringenden Appell an die 99.600 Mitglieder der Feuerwehren. Ein Aufruf, der auch von Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner unterstützt wird: "Geht bitte Blutspenden, damit es in den Spitälern zu keinen Versorgungsengpässen kommt!" Anbei findet ihr eine Liste mit jenen Orten, wo demnächst Blutspendenaktionen anlaufen.

Alle 90 Sekunden wird in Österreich eine Blutkonserve benötigt. Das entspricht bis zu 350.000 Konserven pro Jahr. Jeder kann in die Situation kommen, auf eine Bluttransfusion angewiesen zu sein. Denn Blut ist nicht nur bei Unfällen, sondern auch bei einer Reihe schwerwiegender Erkrankungen unersetzbarer Teil der Therapie. Jedoch nur rund 3,7 Prozent der spendefähigen niederösterreichischen Bevölkerung stellen ihr Blut zur Verfügung. Damit auch in Zukunft für alle das passende Blutprodukt im Notfall verfügbar ist, sind auch jüngere FF-Mitglieder zur Blutspende aufgerufen. Auch damit kann man zum Lebensretter werden.

Die Rettungskette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Es nützt gar nichts, wenn die Feuerwehr rasch mit modernsten Bergegeräten schwer verunfallte Personen aus Autowracks schneidet, die Opfer nach der Stabilisierung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus geflogen werden und die Chirurgen nicht operieren können, nur weil zu wenig Blutkonserven auf Lager liegen. Das kann niemand wollen. Und wir könnten die nächsten sein, die das rettende Blut brauchen", unterstützt auch Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner den Aufruf des Roten Kreuzes.