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Feuerwehr braucht keine Grenzen
Zu einer gemeinsamen Waldbrandübung rückten 12 Feuerwehren mit 151 Mitgliedern und 16 Fahrzeugen der Unterabschnitte 1 und 2 des Abschnittes Weitra Bezirk Gmünd und des Unterabschnittes Schweiggers Bezirk Zwettl aus.
Übungsannahme war ein Waldbrand im Bereich des 30 Meter hohen Millennium Turmes auf dem Holmberg in 736 Meter Seehöhe zwischen Gr-Wolfgers und Siebenlinden. Fünf Personen die auf Grund der hohen Rauchenzwicklung den Turm nicht verlassen konnten, in Panik gerieten und sich durch Stürze über die Stufen mehr oder weniger schwer Verletzten waren mittels schwerem Atemschutz zu retten.

Einsatzleiter Markus Koppensteiner FF Siebenlinden gab nach Erkundung der Lage den eintreffenden Feuerwehren die Einsatzbefehle und verständigte zwei Landwirte um mit zwei Güllefässern mit je vier und zwölftausendtausend Liter Fassungsvermögen die unter Zuhilfenahme von Leitern und Planen aufgebauten Wasserumschlagbecken im Pendelverkehr zu befüllen. Die Wasserzubringung wurde weiters unter Einsatz von Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr vom Hydrantennetz Gr-Wolfgers und einer Teichanlage bewerkstelligt. Von diesen Umschlagbecken sind je eine Löschleitung zu den Brandstellen verlegt worden.
Zeitgleich begannen die Atemschutztrupps mit der Menschenrettung vom Turm.
Um der Übung noch etwas mehr Spannung zu verleihen, war unter Zuhilfenahme der Seilwinde des HLF-3 Fahrzeuges Weitra eine Person mittels behelfsmäßiger Schrägseilbahn vom Turm zu retten.
Das verursachte ein sehr hohes Interesse bei den Beobachtern der Übung.
Besonders beeindruckt waren die Bürgermeister der Stadt Weitra Raimund Fuchs und der Marktgemeinde Schweiggers Josef Schaden sowie den zuständigen Feuerwehrreferenten Erwin Hackl und Martina Hahn.
An der Übung teilgenommen haben die Feuerwehren aus dem Bezirk Gmünd:
Gr-Wolfgers, Reinprechts, Spital, St-Wolfgang, Weitra Stadt und Wetzles, aus dem Bezirk Zwettl: Gr-Reichenbach, Limbach, Mannshalm, Sallingstadt, Siebenlinden und Schweiggers. Die eingesetzten Atemschutztrupps sind vom Atemluftfahrzeug der Feuerwehr Jahrings betreut worden.
Diese Übung zeigte, dass durch die tadellose Zusammenarbeit der Feuerwehren auch nicht alltägliche Einsatzszenarien unter schwierigen Verhältnissen souverän zu Meistern sind.

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