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Feuerwehr übte gemeinsam mit Rotem Kreuz
Eine nicht „alltägliche“ Feuerwehrübung wurde am 7.10. in Waldenstein durchgeführt. Gemeinsam mit dem Roten Kreuz und der Suchhundestaffel des Roten Kreuzes mussten über 20 „Verletzte“, dargestellt von Freiwilligen, gerettet und versorgt werden.



Mehrere Einsatzstellen und zahlreiche Verletzte forderten die Einsatzkräfte
Aufgeteilt war die Übung in zwei Szenarios: Beim ersten Teil wurde ein Blitzschlag angenommen, wodurch mehrere Jugendliche verletzt wurden und ein Holzhaufen Feuer fing.
Eine „First Responderin“ des Roten Kreuz, welcher sich gerade auf der Anfahrt zum Unglücksort befand, wurde in einen Verkehrsunfall mit Schaulustigen verwickelt. Die Befreiung und Betreuung von drei Verletzten stellte das zweite Szenario dar.

Einsatzlage änderte sich ständig

Um die Übung so realitätsnahe wie möglich zu gestalten, wurden nicht nur die „Opfer“ im Vorfeld durch ein Team des Roten Kreuz unterwiesen wie sie sich verhalten sollten, sondern es änderte sich auch die Lage für die Einsatzkräfte, wie im realen Einsatz, ständig. Nachdem einige Verletzte versorgt und zum Abtransport bei der „Verletztenablage“ vorbereitet wurden, stellten die Einsatzleiter von Feuerwehr und Rotem Kreuz nach Aussagen von Verletzten fest, dass noch einige Jugendliche in Wald sein mussten. Vermutlich liefen sie im Schock in den Wald und versteckten sich. Nach Anforderung der Suchhundestaffel und dem Bilden einer Menschenkette wurde der Wald Meter für Meter abgesucht, bis die vierbeinigen Helfer die letzten beiden Opfer ausmachen konnten. Bereits während die ersten Verletzten versorgt wurden, errichtete das Rote Kreuz ein Luftzelt in dem die Patienten in weiterer Folge behandelt wurden. Außerdem betreute das Kriseninterventionsteam die unter Schock stehenden Personen.


Feuerwehr und Rotes Kreuz arbeiteten Hand in Hand
Um diesen Großeinsatz meistern zu können, mussten beide Einsatzorganisationen Hand in Hand zusammenarbeiten. Für die Übungsbeobachter und die Einsatzkräfte gab es nach Übungsende keine Diskussion: Die Zusammenarbeit funktioniert perfekt!


Bei der Übung waren die Feuerwehren Waldenstein, Albrechts, Grünbach, Groß Höbarten, Groß Neusiedl, Hoheneich und Nondorf, sowie Einsatzkräfte des Roten Kreuz der Dienststellen Gmünd, Weitra und Litschau sowie die Suchhundestaffel mit drei Suchhunden und das Kriseninterventionsteam beteiligt.

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